Dieses Buch untersucht das Verhaltnis von Kantischem"e; Denken und einer evolutionaren Perspektive auf die Welt. Kann man transzendentalphilosophisches"e; und evolutionares Denken sinnvoll aufeinander beziehen oder bilden sie von Haus aus einen unuberbruckbaren Gegensatz? War Kant sogar, wie manchmal behauptet wird, ein Vorlaufer Darwins"e;, oder eher ein unbelehrbarer"e; Verfechter einer an der starren Unveranderlichkeit biologischer Arten orientierten und damit antievolutionaren Naturphilosophie? Ist insbesondere Kants teleologische"e; Deutung von Organismen mit evolutionar-biologischem Denken prinzipiell unvereinbar oder sogar ein Wegbereiter heutiger systembiologischer Ansatze? Lasst sich Kants transzendentaler Idealismus mit einer evolutionaren Erkenntnistheorie vereinbaren? Inwiefern ist gerade Kants Geschichtsphilosophie gepragt von einem durch evolutionare Dynamik bestimmten Bild geschichtlicher Prozesse? Diesen Fragen geht Stefan Schutze in seiner neuesten Veroffentlichung nach und fuhrt die Ergebnisse und Perspektiven der verschiedenen, teils sehr widerspruchlichen Veroffentlichungen, die er zu diesem Themenbereich gefunden hat, zu einem komplexen und differenzierten Gesamtbild zusammen.
Dieses Buch untersucht das Verhältnis von "Kantischem" Denken und einer evolutionären Perspektive auf die Welt. Kann man "transzendentalphilosophisches" und evolutionäres Denken sinnvoll aufeinander beziehen oder bilden sie von Haus aus einen unüberbrückbaren Gegensatz? War Kant sogar, wie manchmal behauptet wird, ein "Vorläufer Darwins", oder eher ein "unbelehrbarer" Verfechter einer an der starren Unveränderlichkeit biologischer Arten orientierten und damit antievolutionären Naturphilosophie? Ist insbesondere Kants "teleologische" Deutung von Organismen mit evolutionär-biologischem Denken prinzipiell unvereinbar oder sogar ein Wegbereiter heutiger systembiologischer Ansätze? Lässt sich Kants transzendentaler Idealismus mit einer evolutionären Erkenntnistheorie vereinbaren? Inwiefern ist gerade Kants Geschichtsphilosophie geprägt von einem durch evolutionäre Dynamik bestimmten Bild geschichtlicher Prozesse? Diesen Fragen geht Stefan Schütze in seiner neuesten Veröffentlichung nach und führt die Ergebnisse und Perspektiven der verschiedenen, teils sehr widersprüchlichen Veröffentlichungen, die er zu diesem Themenbereich gefunden hat, zu einem komplexen und differenzierten Gesamtbild zusammen.