Im Frühjahr 1925 erschienen 'Mrs Dalloway' und der erste Band der Essaysammlung 'Der gewöhnliche Leser'. Damit begann eine äußerst produktive Zeit in Virginia Woolfs künstlerischem Schaffen. »Ich kann gar nicht shcnell genug kritzeln, um alles an die Oberfläche zu bringen.«
Aus eher zurückhaltenden Andeutungen lässt sich erschließen, was die dominierende Erfahrung dieser Jahre war: die stürmische, später sich abkühlende Liebesbeziehung zu Vita Sackville-West. Gleichzeitig wird dankbar die Beständigkeit und Stärke der Ehe mit Leonard Woolf wahrgenommen und vermerkt.
Im Frühjahr 1925 erschienen >Mrs Dalloway< und der erste Band der Essaysammlung >Der gewöhnliche Leser<. Damit begann eine äußerst produktive Zeit in Virginia Woolfs künstlerischem Schaffen. »Ich kann gar nicht shcnell genug kritzeln, um alles an die Oberfläche zu bringen.«
Aus eher zurückhaltenden Andeutungen lässt sich erschließen, was die dominierende Erfahrung dieser Jahre war: die stürmische, später sich abkühlende Liebesbeziehung zu Vita Sackville-West. Gleichzeitig wird dankbar die Beständigkeit und Stärke der Ehe mit Leonard Woolf wahrgenommen und vermerkt.
"In Virginia Woolfs künstlerischem Schaffen waren die Jahre 1925 bis 1930
eine besonders produktive Zeit. Mrs Dalloway, von ihr selbst einmal als
der gelungenste ihrer Romane bezeichnet, und der erste Band der Essaysammlung
Der gewöhnliche Leser kamen 1925 heraus, von der Presse viel beachtet und
gelobt. Im folgenden Jahr nahm der Roman Zum Leuchtturm Gestalt an; er
erschien 1927. Auch der erste Entwurf zu Die Wellen fällt in diese Zeit.
Sie könne 'gar nicht schnell genug kritzeln, um alles an die Oberfläche
zu bringen', notierte Virginia Woolf im Tagebuch. Tatsächlich schrieb sie
Orlando, ihre Huldigung an Vita Sackville-West, innerhalb eines halben
Jahres, von Oktober 1927 bis März 1928. Im Februar 1930 schließlich erschien
ihr berühmter großer Essay Ein Zimmer für sich allein."