»Eindrucksvoll und fühlbar - eine Geschichte vom Überleben, die nach Meersalz schmeckt.«
The Sunday Times
»Sie sind nicht von hier. Machen Sie sich keine allzu großen Hoffnungen. Es ist eine andere Welt dort draußen, nur Schafe und Bauern, und ansonsten nichts als Wasser.«
Ganz gleich, was die Maklerin sagt: Als Tamsin die Insel zum ersten Mal betritt, fühlt sie sich sofort zu Hause. Gemeinsam mit ihrem Mann lässt sie das hektische Londoner Leben hinter sich und zieht auf die Äußeren Hebriden. Eine Weile leben sie das erhoffte Idyll, doch schließlich bleibt Tamsin allein und mittellos zurück. Völlig auf sich gestellt und auf die raue Natur und die Feindseligkeit der Inselbewohner zurückgeworfen, kämpft sie umso mehr dafür, zu bleiben und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
»Durch dieses wilde Land, das Meer und den See vor meiner Haustür spüre ich allmählich eine neue Verbundenheit mit der vor Leben strotzenden Erde und der Luft. Ich bin dankbar für mein Essen, jeden Tag aufs Neue. Ich schaffe meine eigenen Rituale, fülle die Leere mit Sinn, der neue Hoffnung in mir weckt. Während ich lerne, was es heißt zu überleben, statt nur zu leben, werde ich plötzlich stärker, meine Haut widerstandsfähiger, meine Hände rauer, ein seltsames Gefühl. Das Sammeln der eigenen Nahrung lehrt einen nicht nur, was essbar ist und was nicht, sondern so viel mehr. Dankbarkeit, Widerstandskraft.
Die Wildnis ist großzügig, nachsichtig - freundlicher als meine Mitmenschen.«
»Eine mutige und kraftspendende Lektüre.«
Amy Liptrot, Autorin von Nachtlichter
Wie fühlt es sich an, wenn man nichts mehr hat außer sich selbst? - ein atemberaubendes Memoir über die Kraft der Natur
»Sie sind nicht von hier. Machen Sie sich besser keine allzu großen Hoffnungen. Ist eine andere Welt dort draußen, nur Schafe und Bauern, ein kleiner Laden und ansonsten nichts als Wasser.«
Ganz gleich, was die Maklerin sagt: Als Tamsin die Insel zum ersten Mal betritt, kommt es ihr vor, als käme sie nach Hause. Gemeinsam mit ihrem Mann Rab will sie das hektische Londoner City-Leben hinter sich lassen und fünfhundert Kilometer nördlich auf eine der zahlreichen Äußeren Hebrideninseln ziehen, um als Selbstversorger einen kleinen Hof aufzubauen. Erfahrung darin haben sie beide nicht. Eine Weile leben sie das erhoffte Idyll, doch als die Beziehung am verzweifelt unerfüllten Kinderwunsch zerbricht und sie von den alteingesessenen Inselbewohnern mit zunehmender Feindseligkeit behandelt werden, bleibt Tamsin schließlich nach einem desolaten Winter allein und mittellos zurück.
Völlig auf sich gestellt und auf die raue Natur zurückgeworfen, muss sie umso härter für ihren Traum kämpfen, ein wildes, selbstbestimmtes Leben zu führen. Doch mit dem intensiven Eintauchen in ihre Umgebung eröffnet sich auch die Möglichkeit eines Neuanfangs. Für Tamsin beginnt die langsame Rückkehr vom Rande des Abgrunds.
»Vor mir nichts als Meer« ist die Geschichte von der unglaublichen Kraft der Natur, wenn man alles andere verloren hat - ein atemberaubendes Buch über Einsamkeit, Freundschaft, Widerstandskraft und die Suche nach sich selbst.
"Sehr authentisch lässt die Autorin den*die Leser*in an ihrem schicksalhaften Leben (?) teilhaben."
Madlen Runkewitz (ekz-Bibliotheksservice, KW 11/2021)