Die Posttraumatische Belastungsstörung, kurz PTBS, ist eine Reaktion des Nervensystems auf anhaltende oder überwältigende traumatische Erfahrungen. Sie entsteht nicht aus Schwäche, sondern aus Überforderung.
Viele Betroffene wissen das lange nicht. Sie funktionieren weiter, oft jahrelang. Sie schlafen schlecht, sind erschöpft, reizbar oder haben Schmerzen. Sie leben permanent über ihrer Belastungsgrenze und halten das für normal. Weil diese Symptome unspektakulär wirken und auch andere Ursachen haben könnten, bleibt PTBS häufig unerkannt.
Dieses Buch beschreibt PTBS dort, wo sie im Alltag tatsächlich stattfindet. Nicht als Ausnahmezustand, sondern als leise, dauerhafte Überforderung eines Nervensystems, das keine Erholung mehr findet. Es räumt mit gängigen Bildern von Trauma auf und erklärt, warum es oft nicht um Flashbacks oder Panik geht, sondern um einen inneren Alarm, der nicht mehr abschaltet.
PTBS betrifft Menschen mitten im Leben. Dieses Buch richtet sich an jene, die seit Langem spüren, dass etwas nicht stimmt, und endlich verstehen wollen, warum.