Theologisch fundiert, klar verständlich und gesellschaftlich relevant verbindet dieses Buch bibelwissenschaftliche Tiefe mit einer aktuellen Frage zu Glaube und Geschlechterbildern.
Das Markusevangelium entwirft das Bild eines Messias, der nicht durch Macht und Unangreifbarkeit überzeugt, sondern durch Verletzlichkeit, Hingabe und die Bereitschaft zu leiden. Radikal stellt Markus damit gängige Vorstellungen von Männlichkeit infrage - und eröffnet eine überraschend aktuelle Perspektive. In einer Welt, die von hegemonialen Männlichkeitsidealen geprägt ist, begegnen uns bei Markus Männer, die scheitern, zweifeln und Angst haben. Doch gerade in ihrer Schwäche liegt eine neue Hoffnung. Der leidende Messias wird zum Gegenentwurf des "starken Mannes" - und zur Einladung, Männlichkeit neu zu denken.
Was bedeutet Männlichkeit aus biblischer Perspektive? Josef Pichler zeigt, wie das Markusevangelium traditionelle Vorstellungen von Stärke, Macht und männlicher Identität hinterfragt. Im Mittelpunkt steht ein Messias, der nicht durch Unangreifbarkeit überzeugt, sondern durch Verletzlichkeit, Hingabe und die Bereitschaft zu leiden. Fundiert und zugleich verständlich erschließt das Buch das Jesusbild des Markusevangeliums und eröffnet neue Perspektiven auf Geschlecht, Identität und Nachfolge. Die Verbindung von aktueller Genderforschung und bibelwissenschaftlicher Exegese macht diese Einführung zu einer anregenden Lektüre für alle, die sich mit dem Verhältnis von Bibel, Gesellschaft und Glauben auseinandersetzen möchten. Ein kompakter Band für Leserinnen und Leser, die wissenschaftlich fundierte und zugleich gut verständliche Zugänge zu den biblischen Texten suchen.
- Neue Perspektiven auf Jesus und Männlichkeit im Markusevangelium
- Wissenschaftlich fundiert und verständlich geschrieben
- Aktuelle Impulse zu Geschlecht, Identität und Bibelauslegung