Was stimmt eigentlich wirklich von dem, was im Dressurreiten seit Jahrzehnten als selbstverständlich gilt?
Jean-Claude Racinet nimmt zentrale Lehrsätze der modernen Dressur kritisch unter die Lupe. Muss ein Pferd tatsächlich "an die Hand" herangetrieben werden? Bedeutet Versammlung automatisch, dass die Hinterbeine weiter unter den Schwerpunkt treten? Und verlagert sich der Schwerpunkt eines versammelten Pferdes tatsächlich nach hinten?
Mit anatomischen und biomechanischen Analysen hinterfragt Racinet verbreitete Vorstellungen und zeigt, dass manches, was im Reitunterricht als unumstößliche Wahrheit vermittelt wird, einer genaueren Prüfung nicht standhält. Dabei geht es ihm nicht um Provokation um ihrer selbst willen, sondern um ein besseres Verständnis der Bewegungsabläufe des Pferdes und um eine feinere, pferdegerechte Ausbildung.
"Auf dem falschen Fuß" ist ein Buch für Reiterinnen und Reiter, die bereit sind, gewohnte Lehrmeinungen zu hinterfragen, Zusammenhänge wirklich verstehen möchten und nach einem durchdachten Weg zu mehr Leichtigkeit und Harmonie in der Dressur suchen.
Ein ebenso fundiertes wie streitbares Plädoyer für kritisches Denken in der Reitkunst.