Manche Familiengeheimnisse bleiben im Schrank. Dieses hier lächelt dich an.
Als Lany auf dem Dachboden ihrer verstorbenen Großmutter ein altes Schwarz-Weiß-Foto findet, glaubt sie zunächst an einen harmlosen Schatz: die ganze Familie, aufgenommen im Sommer 1961, vor dem alten Haus am See. Doch dann entdeckt sie ein Gesicht, das dort unmöglich sein kann. Mitten unter den Verwandten steht Cama, ihre beste Freundin - geboren erst Jahrzehnte später.
Ein Zufall? Eine Ähnlichkeit? Lany will es glauben. Bis sie am nächsten Morgen bemerkt, dass sich das Bild verändert hat. Eine Hand liegt plötzlich anders. Ein Blick ist nicht mehr in die Kamera gerichtet. Und jeden Tag kommt ein neues Detail hinzu - als würde das Foto ihr eine Geschichte erzählen, die niemand hören sollte.
Während Lany tiefer in die Vergangenheit ihrer Familie eintaucht, stößt sie auf verschwundene Namen, verbrannte Briefe und ein Versprechen, das nie eingelöst wurde. Und Cama? Sie beginnt, sich an Dinge zu erinnern, die sie nie erlebt hat.
"Das Foto, das jeden Morgen anders war" ist ein atmosphärischer Gruselroman über Erinnerung, Schuld und die unheimliche Frage, wie gut wir die Menschen kennen, die wir lieben.
Schlag die erste Seite auf - und sieh genau hin. Das Bild sieht nämlich zurück.